Freitag, 03. Februar 2017

Sportliches Lebensgefühl mit moderner Technologie

Farben, Muster, Lebensgefühl. Die neue Snowboardmode orientiert sich an den 1970er Jahren und kombiniert deren Optik und Lifestyle mit den technischen Möglichkeiten von heute. Daraus entstehen lässige Teile in hochwertiger Qualität, die für Piste wie Alltag geeignet sind. Die wichtige Wärmefunktion kommt meist aus gut aufeinander abgestimmten Schichten und wandert vielfach in den Rücken. Nachhaltige Materialien und umweltfreundliche Produktion stehen weiter hoch im Kurs. Zu sehen sind die Trends von 5. bis 8. Februar auf der ISPO MUNICH.

Retro-Zukunft ist das große Thema, wenn es um die Optik der neuen Snowboardmode geht: Blockstreifen, Karojacken und Batikmuster. Die Designer arbeiten mit Lurex, Metallic-Tönen und eleganten Chevronmustern wie beim "Carnival Royale" von Protest. Malojas "Beyond the Mountains" greift die Farben, Muster und Streifen aus den 1970er Jahren auf und lässt sie in sanften Prints mit alpinen Gräsern und Batik aufleben. Zimtstern verleiht seinem Fischgrät-Muster mit einer leicht glänzenden Oberfläche Glamour.

Richtig schön warm

Weil einem nichts den Tag im Schnee mehr verleiden kann, als zu frieren, steht Wärme im Fokus der Hersteller. Neben einem sorgfältig aufeinander abgestimmten Lagenlook, arbeiten sie beim Schnitt unter anderem mit verlängerter Rückenpartie und mit speziellen Materialen für kalte Snowboardtage. Columbia nutzt unter anderem lichtabsorbierendes Schwarz in den unteren Schichten von Fleecestoffen als Wärmespeicher oder Silberfolie im Futter, die die Wärme direkt am Körper hält. "Firewall Magma" nennt O'Neill seine neue Technik, die durch ihre Thermostruktur bis zu 25 Prozent mehr Körperwärme hält, als konventionelles Futter. An der Rückenpartie wird dabei Technologie aus der Neopren-Fertigung eingesetzt, um besonders die Körpermitte zu wärmen. Nikita integriert bei einigen Jacken und Overalls am Rücken eine sogenannte Radiant Heat Tasche, in die ein Handwärmer gesteckt wird wenn die Temperaturen sinken.

Vielseitige Kombinationsmöglichkeiten für drunter

Längst haben Baselayer nicht nur die Funktion den Körper warmzuhalten und Schweiß zuverlässig schnell abzutransportieren, sondern sind auch eigenständige, moderne Kleidungsstücke. Egal ob nach einem Snowboardtag zum gemütlichen Chillen am Kamin oder im Sommer als coole Sportkleidung an warmen Tagen. Seamless Technologie, die Verarbeitung ohne störende Nähte, sorgt für große Bewegungsfreiheit, reibt nicht und macht das Kleidungsstück dadurch angenehm wie eine zweite Haut. Teilweise eingearbeitete Reflektoren sorgen zudem etwa beim Joggen in der Abenddämmerung für Sicherheit, wie bei der Trans-Seasonal-Kollektion von O'Neill.

Auf uneingeschränkte Kombinationsmöglichkeit setzt Frauen-Funktionswäsche-Spezialist Kari Traa. Er bietet zehn Linien wahlweise aus reinen Funktionsfasern, Mischgewebe oder reinem Merino, in kräftigen Farben oder dezentem Grau, wahlweise mit Schneeflocken oder uni, an.

Nachhaltige Materialien

Immer häufiger wird Recyclingmaterial verwendet, bei dem auch in der Herstellung auf möglichst geringe Umweltbelastung geachtet wird. Immer mehr bluesign®-zertifizierte Stücke finden den Weg in den Handel. So wie das aus 23 recycelten Plastikflaschen produzierte "OutDry Extreme Eco Down Jacket" von Columbia. Die Jacke gibt es nur in Weiß, so dass übermäßiger Wasserverbrauch beim Färben (90 Liter pro Jacke) vermieden wird.

Praktisches Zubehör

Leder, Jeansstoff, knallige Farben prägen die Optik bei Handschuhen und Fäustlingen. Diese sind übrigens – gerade auch bei Männern – immer mehr im Kommen.

Protektoren sind in Handschuhen, Rucksäcken und entsprechender Wäsche integriert. Dabei werden Rückenprotektoren zunehmend länger, um im Lendenwirbelbereich mehr Sicherheit zu bieten. Mehr Schutz für Knie und Ellenbogen in Pipe und Park bieten wiederum die neuen „Crash Pants“ von TSG, die wie Hufeisen die Gelenke umschließen.

Bei Helmen ist das Zwei-Schalen-System MIPS die erste Wahl für maximalen Schutz vor Kopfverletzungen. Im Fall eines Aufpralls bieten die beweglich zueinander gelagerte Innen- und Außenschale gleichermaßen Schutz vor statischen wie vor Rotationskräften.

Dem Trend zum Abendsport trägt der extra leichte "Couloir 2" von Scott mit einer Stirnlampenhalterung Rechnung. Gegen das lästige Abrutschen auf dem Helm sind schmale Silikonschlangen am Brillenband, wie etwa bei TSG, angebracht.

Sowohl bei Helmen, als auch bei Brillen bieten die Hersteller mehr Modelle für schmale Gesichter. Flexible Rahmen verbessern nicht nur das Tragegefühl, sondern haben bei Stürzen auch ein geringeres Bruchrisiko. Magnete sichern Wechselscheiben, große sphärische Gläser sorgen für ein angenehmes Blickfeld ohne Einschränkungen. Ein neues Mittel gegen beschlagene Brillen sind ausstellbare Scheiben, die man an der Wangenpartie wie bei einem großen Fenster nach außen klappen kann.

Weitere Informationen zur ISPO MUNICH 2017 finden Sie unter www.munich.ispo.com und auf Facebook: www.facebook.com/ispomunich

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