Dienstag, 02. Februar 2016

Snowboard Fashion: Leicht, Langlebig und Nachhaltig mit allerlei Features

Funktionelle Snowboardbekleidung wird immer leichter, ohne dabei an Komfort einzubüßen. Bei aller Technik stehen dabei Naturmaterialien immer mehr im Focus. Dazu gehören auch Wearables, wie etwa die Technik-Tipps aus dem Knopf im Ohr. Optisch dominieren Farbblöcke mit Tendenz zu gedeckten Tönen. Bei den Accessoires sorgen neue Brillenformen für besseren Durchblick und ein verbessertes System für einen mehrfach auslösbaren Lawinenairbag. Alles rund um das Thema „Snowboard Bekleidung und Accessoires“ präsentiert die ISPO MUNICH vom 24. bis 27. Januar 2016 in Halle B5.

Verantwortungsbewusstsein von den Materialien bis zur ressourcenschonenden Produktion prägt die Snowboardmode des kommenden Winters. Das geht von 100 Prozent ethisch korrekt gewonnenen Daunen für Fjällräven bis zu fluorcarbonfrei imprägnierten Hardshell-Textilien und bluesign®-zertifizierten Materialien, die sowohl im Produktionsprozess strengen Umwelt-Vorgaben unterliegen, als auch auf Langlebigkeit setzen. Durch nahtloses ineinander weben verschiedener Materialien, wie es etwa The North Face mit seiner Fuse-Form™-Technologie macht, erhalten die Kleidungsstücke maximale Bewegungsfreiheit, hohe Atmungsaktivität und sind dabei deutlich leichter.

Gleichzeitig ist Leichtigkeit ein Thema bei den Rucksäcken für Freerider, um für den Aufstieg unnötiges Gewicht zu sparen. Evoc speckt seine Touren-Serie durch extraleichtes Nylon ab.

Merino weiter auf dem Vormarsch
Merino bleibt das große Thema in der Snowboardmode. Die Vorzüge der hochwertigen Wolle haben sich längst durchgesetzt. Nun beginnen die Hersteller weiter damit zu experimentieren. So kombiniert Merino-Spezialist Pally'Hi das feine Garn mit kühlenden Bambus-Fasern, Maisstärke oder verpackt es in robuste Außenmaterialien aus 100 Prozent Recyclingmaterial. Reeda gibt Merino eine elastische, leichte Waffelstruktur und erzeugt damit besonders warmen, anschmiegsamen Microfleece – oder mixt mit Cordura, was optisch wie technisch an Loden erinnert, nur viel weicher ist.

Blöcke mit gedeckten Farben
Farbe bestimmt nach wie vor das optische Bild im Schnee. Viele Hersteller arbeiten dabei mit großflächigen Farbblöcken. Die Farbthemen gehen von Frost über Charcoal, Graphit Graphite und Piniengrün bis zu Nebel und Nacht und bewegen sich vornehmlich im gedeckten Bereich. Used Look ist ein Thema, wie bei den Signature Outfits von Oakley. Den Style der 60-er Jahre greift Maloja mit der auf Berg und Bewegung übertragenen Linie „Rock 'n' Roll“ auf.

Hören was das Board spricht
Wearables sind in der ohnehin innovativen Snowboard-Branche längst angekommen. Das wohl spektakulärste tragbare Computersystem packt Cerevo nun in die Bindung. Hier erfasst es Geschwindigkeit und Gewichtsverteilung und generiert daraus Tipps, um die Fahrtechnik zu verbessern. Via Headset werden die Daten direkt akustisch umgesetzt. Mit einer App kann man die Daten auch einem selbst gedrehten Snowboard-Film unterlegen.

Sicherheit
Einen großen Schritt zur weiteren Verbesserung der Lawinenairbags geht Arc'teryx mit einem akkubetriebenen Gebläse, das stark genug ist, um ohne erneutes Aufladen mehrfach ausgelöst zu werden. Das ermöglicht es, das Auslösen so lange zu üben, bis alle Handgriffe sitzen und reflexartig ablaufen. Das erhöht im Ernstfall die Überlebenschance enorm.

Helme und Brillen für Sicherheit, Komfort und bessere Sicht
Verstärkt setzt man in der Helm-Herstellung auf MIPS (Multi Directional Impact Protecting System). Beweglich zueinander gelagerte Innen- und Außenschalen bieten sowohl Schutz vor statischen, wie auch vor Rotationskräften. Daneben geht es um Komfort. Bequemer öffnen und schließen lassen sich die Helme auch mit Handschuh-Fingern mit dem Fidlock-System, das auf starken Magneten basiert und bei hochwertigen Helmen zunehmend klassische Verschlüsse ablöst. Für einen kühlen Kopf beim Aufstieg zum Freeriden oder an warmen Frühlingstagen sorgt ein One-Touch-Lüftungssystem.

Zum Helm gehört die Schneebrille, wobei rahmenlose Goggles schmalen Köpfen mehr Tragekomfort versprechen. Eng am Gesicht sitzende Modelle mit zylindrischem Scheibendesign wie beim „Line Miner“ von Oakley bieten eine bessere periphere Sicht als herkömmliche Modelle. Kombinierbar ist diese mit „Prizm Inferno“. Dabei werden die Scheiben auf Knopfdruck gleichmäßig beheizt. Die Energie dafür kommt von einem aufladbaren, kälteresistenten Akku, der außerhalb des Sichtfeldes am Brillenband befestigt ist.

Weitere Informationen zur ISPO finden Sie unter www.ispo.com und auf Facebook: www.facebook.com/ispomunich.

Kontakt

Corinna Feicht
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feicht@ispo.com

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Communications Coordinator

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