Montag, 02. November 2015

ISPO präsentiert die aktuellen Ski –und Snowboardtrends 2015 / 2016

Wintersportfans finden ab sofort die neuesten Produkte in den Shops. Welche Trends in dieser Saison auf und neben den Pisten begeistern, zeigen unsere Ski- und Snowboardtrends und eine Auswahl unserer aktuellen ISPO AWARD Preisträger 2015/2016.

TRENDS SKI HARTWARE

Die alpinen Innovationen drehen sich besonders um Feintuning und Spezialisierung rund um Ski, Skibindungen und Skiboots. Die Entwicklungen bereiten Skifahrern noch mehr Vergnügen und bringen mehr Sicherheit und Kräfteersparnis. Dabei spielt sich die Weiterentwicklung der Skitechnologien nicht nur im Premiumsegment ab: In den unteren bis mittleren Preislagen sind Sets zu bekommen, die rundum zufriedenstellen und für enormen Fahrspaß sorgen. Fast allen Neuentwicklungen ist gemein, dass sowohl Materialien als auch Konstruktionen leichter wurden und trotzdem dafür sorgen, dass die Ski nichts in ihrer Fahrperformance einbüßen – eher sogar profitieren. Mancher Hersteller hat sich gänzlich dem Rocker-Thema verschrieben. Für alle Skifahrer, die nicht nur auf der Piste Gas geben, sondern auch im Tiefschnee fahren möchten, idealerweise mit ein- und demselben Ski, wird es zunehmend mehr Modelle geben. Leichter, stabiler und sportlicher werden die neuen Ski mit Alleskönner-Qualitäten sein. Und zugleich für größtmögliche Freiheit in Sachen Geländewahl und Schneebedingungen sorgen. Neu ist etwa das stabile ‚Carbon Tank Mesh‘ Gewebe, das Atomics Ski steifer und zugleich leichter macht und diese auch in weichem Schnee besser steuerbar sind. Wer im Tiefschnee übrigens einen Ski verliert, wird in Zukunft nicht mehr stundenlang danach suchen müssen. Per SkiTracer, einem kleinen Aufbau, der auf die Ski oder Bindung montiert wird, kann der vermisste Ski per Smartphone und App wieder geortet werden.

Zwar zieht es immer mehr Skifahrer ins Backcountry, doch die mit Abstand meisten Fahrer sind nach wie vor auf der Piste unterwegs, Sportlichen Fahrern wie auch Anfängern kommt besonders die moderne Rocker-Technologie entgegen. Der Einsatz dieser Technologie an Skischaufel und teils auch Skiende sorgt für noch spielerisches, leichteres und effizienteres Skifahren unter verschiedenen Schneebedingungen. Eindrehen und Kurvenausfahren geht aufgrund der frühen Aufbiegung des Skis und der damit weniger aufliegenden Kante und einem geringeren Schneewiederstand sehr leicht. Ebenso einfach zu bewältigen sind schnellere Kantenwechsel, variieren, reagieren und Richtung wechseln, auf harter Piste als auch im weichen Schnee.

TRENDS SKI FASHION

Was zur kommenden Saison aussieht, wie für den Skisport gemacht kann meistens noch viel mehr, als nur auf der Piste eine gute Figur abgeben. Die Funktionen der neuen Outfits aber auch die Optiken werden vielfältiger und weiten damit das Einsatzgebiet in andere Sportarten aus. Immer mehr Hersteller passen funktionelle Anoraks und Hosen, aber auch Softshell-Jacken, Fleece, Rollkragenpullover und Baselayers so an, dass die Kunden sie auch fern der Piste tragen können.

Während es im modischeren Segment durchaus mehrfarbig und mit Prints, oft Ton-in-Ton und weniger ‚laut‘, dafür farbig-frisch und kraftvoll zugeht, sind sportlichere Skifahrer in der kommenden Saison ein- bis maximal vierfarbig in klaren, frischen und leuchtenden Tönen unterwegs. Farbe ja, von Kopf samt Beanie und Helm bis Fuß!

Aber nach dem Motto ‚weniger ist mehr‘ und damit oft kombiniert mit einem Teil in zurückhaltender Farbe. Allen voran begibt sich kraftvolles Orange in den Schnee, dazu Grün-Töne, sattes Dunkel-Blau und Rot für Männer. Frauen bekommen eigens feminin-angepasste Farben, wie Hell- und Royalblau, frisches Mint, leuchtendes Pink und tiefes Violett. Das Rad der Innovationen dreht sich rund um hochwertige, technische Stoffe, denen ihr Know-how – weicher, leichter, atmungsaktiver – kaum anzusehen ist. So gibt es etwa technisch so behandelte Daunen, die sowohl Pistentauglich sind, aber dank schlichtem Look genauso gut in der Stadt auftreten können. Die leichten, warmen Outfits, möglichst aus ethisch korrekt gewonnenen Daunen, erinnern nur noch dann an Michelin-Männchen, wenn sich Experten auf Skitour begeben und ein Höchstmaß an Schutz benötigen. Ansonsten können sich Einsteiger bis hin zu ambitionierten Skifahrern, Freerider und besonders Tourengeher über immer geringere Packmasse und ein exzellentes Wärme-/Gewichts-Verhältnis freuen. Absolut im Trend liegen neben ultraleichten Jacken aus Daune, Primaloft und Mischungen aus beiden, die kaum schwerer als eine Tafel Schokolade sind, knielange, wärmende Überhosen, Röcke und Westen, die in kleinen Beuteln oder den eigenen Taschen verpackt auf ihren Einsatz warten.

Ihren Siegeszug setzen weiterhin Hybrid-Outfits fort: Diese Kombinationen aus mehreren Funktionen (Hard- mit Softshell, verschiedene Stretch-Materialien, Daune, Primaloft, Merino, Fleece oder Strick), verbinden so ziemlich alles an Know-how, was der Markt derzeit zu bieten hat. Highlights unter den Multifunktionen sind etwa Kombinationen aus Daune/Primaloft mit Stretch. Innovativ ist ein Mix mit Gore-Tex, Windstopper, Polartec, einem Schoeller Hightech-Material, dazu Tirol Wool und Merinowolle.

TRENDS SNOWBOARD HARTWARE

Der starke Trend zu Freeriden und Backcountry hält an. So konzentriert sich die Produktpalette der Hersteller immer weiter auf Material, mit dem Snowboarder abseits präparierter Pisten optimal unterwegs sind. Wer nicht ins Gelände geht, tummelt sich vornehmlich in Park und Pipe. Die Bretter dafür werden immer leichter, ohne dass die Fahrer dadurch Abstriche bei Dämpfung und Stabilität in Kauf nehmen müssten. Optisch werden Snowboards in der Saison 2015/16 ruhiger, als in den Vorjahren. Es gibt viel schwarz und Erdtöne auf hochwertigen Oberflächen. Color-Blocking und Pop-Colours haben weitgehend ausgedient.

Bindungen und Boots werden immer ausgefeilter. Superleichte, effektive Dämpfungssysteme schonen die Gelenke auch bei extremer Belastung. Kabelkonstruktionen in Ratschen und Straps sind mittlerweile so ausgereift, dass man im Idealfall nur einmal sein System optimal einstellt. Schnellverschlüsse sind an der Tagesordnung, die Vorlageneinstellung ohne Werkzeug ist angenehm.

TRENDS SNOWBOARD BEKLEIDUNG

Casual Look mit High Performance bestimmt die Snowboardmode 2015/16. Dabei glänzen die Stoffe mit besten Eigenschaften für Bewegung in Kälte und Schnee und sind extrem funktionell. Immer häufiger achten Hersteller auf umweltverträgliche Materialien und Verarbeitungstechniken. Neben Recyclingprodukten spielt Wolle eine ganz große Rolle und wandert von den unteren zunehmend auch in die äußeren Bekleidungsschichten.

Materialmix und Liebe zum Detail ist angesagt. Nicht nur als optischer Hingucker werden unterschiedliche Textilien gemischt. Durch geschickte Kombination erhalten Kleidungsstücke auch optimale Eigenschaften. Da werden etwa Daune und Fleece, Kanvas und Cord, Schurwoll-Gabardine und Cordura gemixt, um Jacken, Hosen und Accessoires zu schneidern. Metall-Optik, Nieten und kuschlige Pelze sind vor allem bei den Frauen- Linien angesagt, die zwar feminin aber nicht kitschig daherkommen.

Recycling spielt auch bei der Herstellung technisch hochwertiger Snowboardmode eine große Rolle. Bierdosen, Fischernetze und wiederverwertetes EPS aus der Automobilindustrie sind nur einige der Produkte, die zu Stoffen veredelt werden. Dazu kommen reine Naturmaterialien, wobei nicht nur Klassiker wie Schurwolle verwebt werden. Die Hersteller werden immer experimentierfreudiger. So wird etwa bei Picture Organic Clothing das aus Mais gewonnene PLA (Polymilchsäure) zum stoßsicheren Außenmaterial für Helme.

Weitere Informationen zum ISPO AWARD finden Sie unter award.ispo.com und auf Facebook: facebook.com/ispomunich

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